Home Biografie Die Band Festival 2012 Festival Archiv mobiles festival Festival 2009 Festival 2010 RSDKS CDs Tauflieder Videos Termine Galerie Presse Referenzen Gaestebuch Kontakt Impressum Festival 200909. November 2009 | Von Melissa HolsteinAlle 326 Strophen durchgehaltenKinderlieder Festival: Kinder und Erwachsene zum Mitmachen animiert Riesengaudi in der Aula der Martin-Luther-Schule Beim ersten Rimbacher Kinderliederfestival in der Aula der rimbacher Martin-Luther - Schule (MLS) tanzte am Sonntag der Bär . Mit dabei waren der Liedermacher Matthias Linßen und Martina Schmitt, Alex Schmeisser sowie der Stargast und „König der Kinderdisco“, Volker Rosin. Als „Cooltürchen“ bezeichneteMatthias Linßen das vom Rimbacher Wirtschafts-und Verkehrsverein organisierte Festival verniedlichend. Dabei handelte es sich allerdings um eine richtig große Sache. Zum einen ist Volker Rosin für die Kinder ein echter Star, den sie aus dem Fernsehen kennen und dessen Lieder sie vom gemein-samen Singen im Kindergarten schon auswendig können. Zum anderen gab es als weiteren Höhepunkt des Festivals das längste Kinderlied der Welt zu hören.Schon Wochen im Voraus hatte Matthias Linßen mit dieser ehrgeizigen Idee die Grundschulen und Kindergärten im Weschnitztal besucht und dort Strophen für das Lied gesammelt, welche die Kinder selbst verfasst hatten. Als Anhaltspunkt diente ein Stück von Linßen, das auf der Grundlage von „Ich kann was, das du nicht kannst...brummen wie ein Bär“ basierte. Unglaubliche 326 Strophen sind am Ende dabei heraus gekommen, von denen zu Beginn des Kinderliederfestivals noch keiner wusste, ob es möglich sei, die alle am Stück vorzutragen oder ob ausreichend Bereitschaft vorhanden sein würde, dabei zuzuhören. Doch wie die vielen Kinder beim ersten „Act“ des Nachmittags, dem Liedermacher Alex Schmeisser mit lauthalsem „Jaaaa“-Geschrei aus voller Kehle bewiesen, hatten sie richtig Lust auf Musik.Gespannt verfolgten sie, wen der Gitarrenspielende Kindersänger da „sehr schüchternes“ aus seinem Koffer zauberte: Nein, nicht Volker Rosin, sondern seinen Handpuppenpartner Luka Laubfrosch. Dann gab es die spannende Geschichte von dem „grünen Typ“ zu hören, der lange nach einem Teich sucht, bis es endlich anfängt zu regnen (mit Fingerspitzenge- trappel aller Kinder und regenstabunterstützt). Als „freiwilliger Papa“ konnte Matthias Linßen für seinen bevorstehenden Auftritt üben, indem er Schmeisser mit der Messinghupe bei der langen Mitmachr eise unterstützte, auf die er die Kinder mit dem Ozeandampfer, auf der Stelle laufend und mit ausgebreiteten Flugzeugarmen, entführte. Dann wurde es voll auf der Bühne, denn Matthias Linßen hatte als Unterstützung seines Programms eine halbe Großfamilie mitge-bracht. Das waren Martina Schmitt, die mitsang, deren Mann Dominik Schmitt am E-Bass, Tobias Schmitt mit seiner Mundharmonika sowie ein kleiner Kinderchor, der sich aus Sophie, Jana und Sven Linßen zusammensetzte. Zu hören gab es den „Dudeldidelsong“, der gegen Angst vorm Zahnarzt helfen soll. Auch der zunächst traurig klingende Song „Keiner liebt mich“ entpuppte sich als echtes Mutmacherlied; denn „keiner liebt mich“ –außer, wie sich herausstellte, Jule, Thorben, mein Bruder und natürlich Mama. Auch musikalisch waren diese Darbietungen übrigens richtig wertvoll. So überzeugten die Musiker mit dem waschechten Blues „Ich mach Sport“ und sorgten mit dem mitreißenden „Baby-, Kinder-, Papa-, Opa-Rock „n´ Roll“ für großen Jubel. So groß war die Begeisterung bei den kleinen Zuhörern, dass sie den Liedermacher mit nachdrücklichen „Zuu-gaa-be!“-Forderungen überraschten, auf die er gar nicht vorbereitet gewesen war.Die Gruppe spielte noch ein kleines Tanzlied, aber nur ein kleines, denn schließlich war mit Volker Rosin noch eine große Nummer angekündigt. Der sorgte als waschechter Profi erst mal für Ordnung vor der Bühne. Alle mussten zurück hinter die blaue Linie, Stühle mussten weggeräumt werden, denn schließlich war dies die Tanzfläche der Kinderdisco. Da gab es bei den Mitmachspielchen keine Widerrede, nicht mal bei den Großen: „Der Daumen fängt an.“ Dann kommen die Finger, ein Haus wird gebaut, Rosin sieht durch seine wie ein Fernglas geformten Hände „zum Fenster raus“ und was muss er sehen? Muttis, die nicht mitgemacht haben. Also nochmal von vorn. Mit lachenden Gesichter fügten sich also auch die Großen Rosins Autorität. Die kommt nicht von ungefähr, denn in seiner Fernsehsendung „Kindertanzalarm“ geht es schließlich darum, Erwachsenen zum Mittanzen zu bewegen was bei dem gleichnamigen Titel auch zutraf. Alt und Jung hüpften und sprangen gemeinsam – die Halle kochte. Musikalisch hatte die dröhnende Playback-Klatsche, zu der Rosin sang, zwar teilweise Ballermann-Niveau, womit dieser sogar warb, doch für die Kinder war das offenkundig eine Riesengaudi. Die konnte durch das längste Kinderlied der Welt schließlich auch nicht mehr getoppt werden. Dabei haben Matthias Linßen, Martina Schmitt und Alex Schmeisser einen heldenhaft langen Atem bewiesen – sie schafften es tatsächlich, alle 326 Strophen durchzuhalten. Das berichtete heppenheim.tv Matthias Linßen und Volker Rosin Festival 2010 mobiles Festival
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