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mobiles festival

Das hat Spaß gemacht. 90 Minuten Kindermusik zum anfassen. Ein volles Haus und ein tolles Publikum. Und wie sah es die Presse?Lest selbst :

BERGSTRÄSSER ECHO 06.04.2011Im Bürgerhaus bleibt niemand still sitzenMusik: Gleich drei Kinderliedermacher begeistern beim Mitmachkonzert in Lindenfels die jungen Gäste und ihre Eltern| | Klatschen, stampfen, tanzen: Das war beim Mitmachkonzert für Kinder im Lindenfelser Bürgerhaus nicht nur erlaubt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Foto: Evi Church Eine besondere Aktion hatte am Sonntag in Lindenfels Premiere: Das erste mobile Kindermusikfestival unter der Eigenregie von Kinderliedermacher Matthias Linßen lockte trotz des herrlichen Sonnenscheins viele Besucher ins Bürgerhaus. „Sozusagen zur Weltpremiere“, wie er sagte, holte sich Linßen seine bekannte Begleiterin Martina Schmitt und seinen Kollegen Alex Schmeisser aus Bad Münster mit auf die Bühne. Wer dachte, dass er sich gemütlich zurücklehnen und sich 90 Minuten mit Kinderliedern berieseln lassen könne, hatte sich allerdings getäuscht. Man muss im Herzen selbst ein Kind geblieben sein, um mit einem knallorange-farbigen T-Shirt mit Ernie-Aufdruck und einer Gitarre mit Gesicht auf der Bühne stehen zu können. Gekonnt brachte der „Herzschrittmacher der deutschen Kindermusik“, so nannte sich Linßen scherzhaft selbst, das vom Alter her sehr gemischte Publikum mit Bewegungsanimationen in Schwung. Schnell fanden sich vier Kinder, die den Rimbacher auf der Bühne unterstützten. Aber auch die Kinder unten im Saal begriffen schnell, was ein Mitmachkonzert ist. Mit „Klatsch, stampf, spring in die Höh, wink mir zu und wackel mit dem Po“ erledigte jeder schnell sein tägliches Sportpensum. Alex Schmeisser dachte in seinem ersten Liedbeitrag gleich an die ganze Familie: Während die Papas im Publikum nicht ganz so leicht zu motivieren waren, hatten die Mütter weniger Probleme damit, sich im Takt der Musik auf die Knie zu patschen. Die einzige Oma im Zuschauerbereich bekam beim Füßestampfen gerne Unterstützung von den kleinen Zuhörern, während der einzige Opa im Saal in Gestalt von Matthias Linßen – ein Scherz von Schmeisser – selbst auf der Bühne stand. Der spaßige Funken sprang von der Bühne permanent auf das Publikum über. Beliebte Kinderthemen wie etwa Tiere wurden gerne von den beiden Liedermachern aufgegriffen. Nach dem Linßen-Song „Ein Tag im Tierpark, der ist schön“ griff Alex Schmeisser in seinen Wunderkoffer, um kleine Trommeln unter den Kindern zu verteilen. „Damit simuliert ihr jetzt das Stampfen von meinem Haustier“, erklärte er, bevor er begann, von seinem Elefanten zu singen.Linßen war sich nicht zu schade, als graues Rüsseltier durch das Publikum zu rennen. Großer Applaus belohnte ihn, während die Akteure, die sich Schmeisser und Linßen immer wieder auf die Bühne holten, mit einem „Mitmach-Aufkleber“ belohnt wurden. Die Tanzfläche vor der Bühne war voll, als Linßen das Lied von „Karl, dem Eisbären“ anstimmte. Der ist in Lindenfels stadtbekannt, denn der Liedermacher war dort schon zu Gast in den Kindergärten und der Grundschule. Die Idee des mobilen Kindermusikfestivals ist in Lindenfels jedenfalls aufgegangen. „Die Gemeinden stellen dabei ihre Gemeindehäuser kostenlos zur Verfügung“, erklärte Linßen. Die Musiker tragen im Gegenzug das Risiko der Veranstaltung. Deutschlandweit soll das Projekt umgesetzt werden. „Bereits 18 Kinderliedermacher haben sich für die Aktion gemeldet“, freut sich Linßen. Für die Premiere in der „Perle des Odenwalds“ trugen er und Schmeisser das gesamte Risiko für Saal, Veranstaltung und Bewirtung.

ODENWÄLDER ZEITUNG 09.04.2011Mobiles Kindermusikfestival startet durchAm 03. April startete das 1.mobile Kindermusikfestival im Lindenfelser Bürgerhaus seine Reise.Zur „Welturaufführung“ begrüßte der Rimbacher Kinderliedermacher Matthias Linßen die jungen Zuschauer im fast ausverkauften Bürgerhaus. Mitmachen war angesagt und zwar volle 90 Minuten lang. Die Kinder liesen sich nicht lange bitten und waren voller Eifer dabei, die Musiker am Mikrofon oder an den mitgebrachten Trommeln zu unterstützen.Aber auch getanzt wurde auf hohem Niveau. Egal ob Rock´n Roll, Blues oder den etwas verrückten Dudeldidel-Song. Die beiden Kinderliedermacher Alex Schmeisser aus Bad-Münster und Matthias Linßen mit Sängerin Martina Schmitt aus Fürth erwiesen sich als eingespieltes Team.Gegenseitige begleiteten sie sich bei Ihren Songs am Cajon, Mundharmonika am Saxophon oder an diversen Percussioninstrumenten. Der ganze Saal wurde zur Bühne wenn sie ihre Lieder mitten im Publikum performten. Und nicht nur die Kinder liesen sich mitreißen. Auch Mamas und Papas durften ihr musikalisches Talent auf der Bühne unter Beweis stellen.Viel Aplaus und Zugabe-Rufe ernteten die Künstler nach ihrer Schlußnummer als Alex Schmeisser sein Lied vom Regenbogen spielte und Linßen ihn an der Blues-Harp begleitete. So gab es zum Ende noch ein richtiges Gänsehautfeeling.Das mobile Kindermusikfestival ist eine Idee von Matthias Linßen und soll bundesweit realisiert werden. 19 Künstler von Hamburg bis München stehen bislang zur Verfügung Das Konzept besteht darin, das Veranstaltungsrisiko zu minimieren, in dem jeder gibt was er hat. Die Veranstalter stellen ihre Sääle kostenlos zur Verfügung und die Künstler gestalten das Festival auf Eintrittsgeldbasis zuzgl. einer Basisgage. Der Veranstalter ist im Gegenzug zur Werbung verpflichtet.

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